Ein Vormittag auf dem Wochenmarkt
Ich mag diese Vormittage besonders im Sommer. Überall gibt es etwas zu entdecken. Die Farben sind intensiver, die Stände voller und irgendwie scheint das Leben dort ein bisschen lauter und gleichzeitig leichter zu sein.
Rote Tomaten, leuchtende Beeren, frische Kräuter, Zucchini, Blumen in den unterschiedlichsten Farben – eine unglaubliche Fülle.
Ich könnte manchmal einfach nur dastehen und schauen.
Vielleicht ist es genau das, was ich heute so sehr daran liebe: Ich muss nichts Besonderes tun. Ich darf einfach mittendrin sein.
Ein bisschen stöbern, hier und da etwas einkaufen, den Menschen zuschauen und die Atmosphäre genießen.
Und während ich zwischen den Marktständen entlanggehe, denke ich darüber nach, wie selbstverständlich solche kleinen Dinge früher für mich waren.
Heute nehme ich sie bewusster wahr.
Die Farben. Die Gerüche. Die Gespräche. Die Fülle des Sommers.
Vielleicht ist Achtsamkeit manchmal gar nichts Großes.
Vielleicht bedeutet sie einfach, für einen Moment stehenzubleiben und wirklich hinzusehen.

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