Gestern ist ein Unwetter über unsere Region gezogen.
Im Garten sind ein paar Äste heruntergefallen und mein Regenfass war innerhalb weniger Minuten voll. Die Straßen rund um den Ort sind teilweise gesperrt, weil Bäume umgestürzt sind.
Einerseits habe ich mich über den Regen wirklich gefreut. Nach den vielen trockenen und heißen Wochen hat die Natur ihn dringend gebraucht. Der Regen war nicht nur willkommen, sondern irgendwie auch erleichternd.
Und gleichzeitig zeigt so ein Unwetter, wie gewaltig die Kräfte der Natur sein können.
Innerhalb kürzester Zeit kann sich alles verändern. Aus dem ersehnten Regen wird ein Unwetter, aus einem ruhigen Garten ein Ort voller heruntergefallener Äste und aus freien Straßen plötzlich gesperrte Wege.
Es ist ein seltsames Gefühl, wenn man merkt, wie wenig Kontrolle wir eigentlich über solche Naturgewalten haben.
Vielleicht ist genau das etwas, das uns die Natur immer wieder zeigt: Wir können sie nicht beherrschen. Wir können nur lernen, mit ihr zu leben, sie zu respektieren und dankbar für das zu sein, was sie uns schenkt.
Gestern war ich jedenfalls beides gleichzeitig: dankbar für den Regen und beeindruckt von seiner Kraft.
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