Am 28. August zeigt sich der Vollmond. In diesem Jahr ist er ein ganz besonderer Vollmond – nicht nur, weil er von einer Mondfinsternis begleitet wird, sondern auch, weil der August-Vollmond uns wunderbar an ein Thema erinnert, das gerade jetzt gut passt: Ernte.
Der Erntemond steht symbolisch für das, was wir im Laufe der vergangenen Monate gesät haben und nun betrachten dürfen.
Dabei geht es nicht nur um die sichtbaren Dinge in unserem Leben. Auch Erfahrungen, Begegnungen, Entscheidungen und persönliche Entwicklungen gehören zu unserer ganz eigenen Ernte.
Vielleicht lohnt es sich, einmal innezuhalten und sich zu fragen:
Was habe ich in diesem Jahr bereits wachsen lassen?
Was darf ich jetzt ernten?
Und was möchte ich nicht mit in die nächste Jahreszeit nehmen?
Gerade ein Vollmond lädt traditionell dazu ein, etwas sichtbar werden zu lassen. Die Mondfinsternis kann diese Symbolik für mich noch verstärken. Etwas darf in den Schatten treten, damit wir genauer hinschauen können. Vielleicht auf Gefühle, Gedanken oder alte Muster, die wir im Alltag gerne übergehen.
Loslassen bedeutet dabei nicht immer, etwas endgültig aus unserem Leben zu verbannen. Manchmal bedeutet es einfach, anzuerkennen, dass etwas seinen Platz hatte – aber heute nicht mehr zu uns gehört.
Der August selbst fühlt sich wie eine Schwelle an. Der Sommer ist noch spürbar, und gleichzeitig kündigt sich langsam der Herbst an. Die Natur beginnt sich zu verändern und erinnert uns daran, dass alles seine Zeit hat: säen, wachsen, blühen, reifen und schließlich loslassen.
Vielleicht ist dieser Vollmond deshalb eine schöne Gelegenheit, den Blick einmal auf die eigene Ernte zu richten.
Nicht auf das, was noch fehlt.
Sondern auf das, was bereits da ist.
Auf all das, was gewachsen ist – vielleicht ganz still und unbemerkt.
Und vielleicht dürfen wir genau dafür dankbar sein. 🌕✨
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