September 🍂

September.
Die „ber“-Monate beginnen.

Für viele bedeutet das vor allem eines: Abschied vom Sommer. Die Tage werden kürzer, die Abende kühler und irgendwann verschwindet die Leichtigkeit des Sommers langsam aus unserem Alltag.

Ich mag den Sommer.
Ich liebe die langen Abende auf der Terrasse, wenn es noch spät hell ist und man den Tag ganz in Ruhe ausklingen lassen kann. Ich mag es, morgens mit dem ersten Kaffee in der Hand durch den Garten zu laufen und einfach kurz stehen zu bleiben, bevor der Tag beginnt.

Doch mittlerweile ist es morgens schon nicht mehr richtig hell, wenn ich aufstehe und mit Emma in den Garten gehe. Die Dunkelheit fühlt sich ein wenig anders an als noch vor ein paar Wochen. Sie erinnert mich daran, dass sich etwas verändert.

Und trotzdem freue ich mich auf das, was jetzt kommt.

Auf die ersten kühlen Herbstmorgen. Auf Nebel, der über den Feldern liegt und durch den sich langsam die Sonne kämpft. Auf dieses ganz besondere Licht, das der Herbst mit sich bringt.

Auf die Blätter, die sich zunächst nur ganz vorsichtig verfärben. Erst hier ein gelber Rand, dort ein kleiner roter Fleck – und irgendwann wird aus dem satten Grün ein buntes Farbenspiel.

Vielleicht ist genau das für mich der Zauber des Septembers:

Er fordert mich nicht dazu auf, etwas loszulassen.
Er erinnert mich vielmehr daran, dass Veränderung ganz selbstverständlich zum Leben gehört.

Der Sommer geht.
Der Herbst kommt.

Und dazwischen liegt dieser wunderbare September – ein Monat des Übergangs, des Innehaltens und vielleicht auch ein bisschen der Vorfreude auf alles, was vor uns liegt. 🍁

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